Generalprobe, Teufel-Besuch und ein Saisonausblick

Nach fünf Monaten ohne Floorball-Pflichtspiel geht es für Phönix jetzt in die neue Saison. Zunächst fährt das Team heute nach Halle. Im Biberbau wartet die erste Garde der Saalebiber (USV Halle). Allerdings wird es hier noch nicht so ganz ernst: Der Zweitligist hat uns zu einem Test eingeladen. Da sagte Phönix nicht Nein, sondern packte die Floorballschläger und fährt noch heute Abend in die Universitätssporthalle (21 Uhr Anbully).

Für die Feuervogel ist der Vergleich die ultimative Generalprobe. Nach einem ersten Test Anfang September gegen Zweitligaaufsteiger TU Dresden (2:9-Niederlage) soll kurz vor dem Regio-Start noch schnell etwas Routine gesammelt und der letzte Rost von den Floorball-Schlägern abgeklopft werden.

Das wird auch höchste Zeit. Denn durch die kurzfristige Bekanntgabe des Regio-Spielplans kam unter der Woche noch ein zweiter Floorball-Termin für die Phönixe an diesem Wochenende hinzu: Sonntagmittag beginnt in Wernigerode der 1.Spieltag. Dann geht es plötzlich wieder darum, Punkte zu sammeln. Und die könnten in diesem Jahr wichtiger werden als jemals zuvor. Denn glaubt man den Worten der Spielbetriebskommission (SBK), dann werden nach dieser Saison auch Teams absteigen. Das Wort „Verbandsliga“ ist gefallen. Wir sind gespannt, was sich die Floorball-Leitung ausdenkt und freuen uns, dass in diesem Jahr zunächst noch alles prinzipiell beim Alten bleibt.

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Volle Kraft voraus. Auf Phönix warten an diesem Wochenende die ersten schweren Aufgaben.

Zweigeteiltes Leipzig

Ein wenig komisch ist es allerdings schon, dass der Regio-Konkurrent MFBC Leipzig II seine Heimspiele offenbar in Grimma austrägt und trotzdem in der Sachsen-Anhalt-Staffel spielt. Denn Partisan Connewitz hat die gleiche Leipziger Heimspielstätte wie wir, spielt aber (anders als Phönix) in der Sachsen-Staffel.

Aber die Einteilung hat vermutlich etwas mit der Förderung der zweiten Mannschaften zu tun. Zur Erinnerung: Vermutlich aus Mangel an Herausforderungen für einige Teams sollte zwischenzeitlich bereits ab sofort eine Regionalliga mit allen starken Mannschaften unterhalb der 2.Liga eingeführt werden. Mäßig spielende Teams sollten unterdessen in eine Verbandsliga outgesourct werden. Diese Lösung ist vorerst vom Tisch.

So ist es wohl ein Kompromiss, dass jetzt der Zweitliga-„Absteiger“ MFBC Leipzig II (2013/2014 Platz 3 in Liga 2!), der UHC Weißenfels II und die Red Devils II in eine Staffel zusammengesteckt wurden. Das verspricht viele Regio-Duelle auf Top-Niveau.

Die 2. Liga ist ja für einige Teams mittlerweile uninteressant geworden, da die Lizenzgebühren dort von 20 auf unfassbare 60 Euro angestiegen sind. So tummeln sich Top-Mannschaften nun im gleichen und günstigeren Becken wie Phönix Leipzig. Das heißt für die Feuervögel, dass es zunächst wohl bestenfalls um Platz vier geht in der Staffel 2. Von der goldenen Ananas wollen wir mal noch nicht reden.

Aber vielleicht ist die Rechnung ja doch nicht zu einfach. Phönix verzeichnet einige Zu- und Abgänge. Nach dem Weggang von Joel befindet sich nun auch wieder ein Schweizer im Team. Mehr dazu in den kommenden Wochen. Dann können wir vielleicht auch einen kompletten Spielplan veröffentlichen. Phönix!

Phönix verzichtet auf Pokalschlacht

Das Phönix-Team hat sich darauf geeinigt, in diesem Jahr auf eine Pokal-Teilnahme zu verzichten. Dadurch werden Kosten eingespart. Denn je nach Los-Glück würden bei einem Heimspiel wieder für unsere Verhältnisse hohe Schiedsrichter-Kosten auftreten. Bei einem Auswärtsspiel, das im Extremfall bis nach Konstanz führt, würde entsprechend Sprit-Geld anfallen.

Unvergessen: Philipp Brücher trifft in der letzten Minute der Nachspielzeit für Butzbach und wirft Phönix aus dem Pokal (Archiv-Foto, September 2012)

Dabei sind Pokal-Teilnahmen spannend und bieten neue, unbekannte Gegner. Wo geht die Reise hin? Wer kommt nach Leipzig? Die Auslosung zieht Jahr für Jahr die Blicke auf sich. Einmal mussten wir anschließend nach Baden-Württemberg Rheinland-Pfalz fahren, zwei Mal kamen Teams nach Leipzig. Unvergessen, unsere 3:4-Suddendeath-Niederlage gegen Zweitligist Floorball Butzbach vor zwei Jahren. 90 Sekunden länger und es wäre zum Penalty-Schießen gekommen.

In diesem Jahr bleibt Phönix beim Floorball-Deutschland-Pokal Zuschauer. Mal schauen, was 2015 passiert.

Über 5000 Kilometer für das Stadtradeln

stadtradeln3Phönix Leipzig hat für den bundesweiten Wettbewerb Stadtradeln das Sportgerät gewechselt und ordentlich in die Pedale getreten. Innerhalb von drei Wochen sammelten wir, auch mit Hilfe von Freunden, über 5000 Kilometer. Mit dieser Summe haben wir theoretisch 733 Kilo CO2 eingespart (so viel wie ein 7-Liter-Auto auf 4500 Kilometern).

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Da unter den 50 aktivsten Teams drei Mal 500 Euro verlost wurden, war es auch unser Ziel, in diesen Top-Bereich reinzuradeln. Doch die besten Teams überboten sich gegenseitig bei den Kilometern. So landete Phönix im leipzigweiten Vergleich auf dem immer noch tollen 67. Platz, knapp hinter den Leipziger Meteorologen. Immerhin: Unter anderem die Jungen Christen, die Naturkita Wassermühle und das Leipziger Jobcenter konnten auf die Plätze verwiesen werden. 🙂

Die fleißigsten Phönix & Friends-Pedalritter waren Dirk und Tim. Rad-Fan Dirk sammelte unglaubliche 1600 Kilomter. Auch der nach Glasgow ausgeliehene Tim Winzler radelte über sportliche 800 Kilometer. Dennoch waren die gesammelten Kilometer eine Teamleistung, wo jeder gefahrene Kilometer zählte. Mal schauen, was im nächsten Jahr möglich ist.

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Platz 5 bei der Unihockeynight in Magdeburg

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Am letzten Freitag war es wieder soweit und die Fermerslebener Sporthalle öffnete Ihre Tore für die 11. Magdeburger Unihockeynight. Als Vize-Sieger des letzten Jahres reisten die Phönixe mit knapp zwei Reihen plus Torwart an, um sich die Nacht mit Floorball um die Ohren zu schlagen.

Wie sich später herausstellte war unser erster Gegner, der PSV Dessau, der einfachste in einer stark besetzten Gruppe A. Allerdings: Nur Dank eines Kullertores von Ralle konnten die Phönixe in der Partie einen knappen 1:0 Sieg verbuchen. Danach hieß es Kräfte sammeln, Steaks essen und sich auf das (subjektiv) wichtigste Spiel vorzubereiten.

Partisan Connewitz reist verstärkt an

Gegen Lokalrivalen Partisanen Connewitz hat Phönix bislang noch nie verloren. Das sollte auch in Magdeburg so bleiben, obwohl dieses Ziel plötzlich schwer erreichbar schien: Der Gegner hatte sich mit mehreren Bundesligaspielern verstärkt (Peter Dietel, Mattias Persson, Atte Ronkanen). Die Feuervögel standen zunächst gut in der Verteidigung, ließen dem Gegner wenig Möglichkeiten und nach fünf Minuten erzielte unser Supermann in Stulpen das Führungstor. Obwohl die Partisanen zwei ihrer wenigen Tor-Gelegenheiten effektiv nutzten und die Partie zwischenzeitlich drehten, konnten sich die Phönixe durch zwei weitere Treffer von Maik und Elias (Premieren-Tor Nr. 2 in MD!) am Ende doch noch durchsetzen.

Mit guter Stimmung ging es ins Spiel gegen die Saalebiber Halle, den späteren Turniersieger, gegen den man zwar ein gutes Spiel machte, aber aufgrund vieler Konter mit 4:0 das Nachsehen hatte.

Um 1:00 Uhr wurde das vierte und letzte Spiel der Vorrunde angepfiffen. Es ging um Gruppenplatz Nummer 2. Und vielleicht auch wegen dem geringen Bierkonsum waren alle Spieler noch hochmotiviert und kampfbereit. Die Landsberger gingen schnell mit zwei Toren in Führung, jedoch gelang Tommy nach Fehlpass des Gegners ein schnelles Umschalten und darauf folgend sein Debüt-Tor für Phönix Leipzig zum 2:1 Anschluss.

15 Minuten Spielzeit waren jedoch schnell um, ein weiteres Tor gelang nicht mehr, sodass die Leipziger als Gruppendritter gegen Floorball Oldenburg im Spiel um Platz 5 antraten. Aufgrund von Knieproblemen musste Goalie Arti in der letzten Partie leider passen. Er wurde freundlicherweise von dem Keeper von Uni Magdeburg ersetzt. Der machte über 15 Minuten seine Sache gut, sodass es mit 1:1 Endstand ins Penaltyschießen ging. Hier übernahmen Jan, Ralle und Tim Verantwortung. Nach der ersten Runde gab es noch keinen Sieger, sodass Jan noch einmal ranmusste. Da er wieder traf und unser Gast-Goalie den Oldenburger Penalty parierte, war unser Sieg perfekt. Die Oldenburger wollen nun hingegen mehr Penaltys trainieren.

Nach einer schnellen Siegerehrung fielen alle erschöpft in die Autositze und fuhren dem wohlverdienten Wochenende entgegen. Eine weitere Unihockeynacht war vorbei, ein fünfter Platz erzielt. Alles in allem wieder ein sehr gelungenes Turnier. Bis zum nächsten Mal.

Endstand:
1. Saalebiber Halle
2. Magdeburg I
3. Landsberg
4. Magdeburg II
5. Phönix Leipzig
6. Oldenburg
7. Partisan Connewitz
8. Uni Magdeburg
9. PSV Dessau
10. dbb-Jugend

Ab ins Magdeburger Nachtleben – Hallo Unihockeynight!

Spiel 1 um 19.30Uhr, Finale ab 4.40Uhr: Die Phönixe fahren gleich in das Magdeburger Nachtleben. Dort warten altbekannte Gesichter und erneut starke Gegner bei der 11. Unihockeynight. Vorjahressieger SC DHfK Leipzig ist in diesem Jahr nicht mit am Start. Ob es für die Phönixe noch einmal für einen Pokal reicht wird sich zeigen…spätestens morgen früh um 5 Uhr wissen wir mehr. Drückt uns die Daumen. Auf Facebook werden wir sicherlich auch ein paar Ergebnisse posten.

Das heutige Starterfeld:
dbb jugend-Einfach näher dran!, Berlin

PSV 90 Dessau, Dessau-Roßlau

Saalebiber Halle, Halle (Saale)

Black Lions Landsberg, Landsberg

FBC Phönix Leipzig. Leipzig

Partisan Connewitz, Leipzig

Floorball Tigers Magdeburg I, Magdeburg

Floorball Tigers Magdeburg II, Magdeburg

Universität Magdeburg, Magdeburg

Floorball Oldenburg, Oldenburg (Old.)